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Keyless im Auto: Komfortabel, aber wirklich sicher?

Published: Aug 24 2026

Schlüssel in der Tasche lassen, Tür öffnen und einfach losfahren – Keyless-Systeme machen das Autofahren bequem. Doch genau dieser Komfort kann zum Sicherheitsrisiko werden.

Viele Autofahrer kennen es: Man kommt mit vollen Einkaufstaschen zum Auto, muss nicht nach dem Schlüssel suchen und kann die Tür einfach öffnen. Auch zum Starten muss der Schlüssel nicht mehr aus der Tasche genommen werden.

Was nach moderner und komfortabler Technik klingt, hat allerdings eine Schwachstelle, die Autodiebe ausnutzen können.

Der ADAC untersucht Keyless-Systeme bereits seit zehn Jahren. Inzwischen wurden 850 Fahrzeuge verschiedener Hersteller getestet. Das Ergebnis: Die Fahrzeuge sind zwar deutlich sicherer geworden, aber längst nicht alle Keyless-Systeme bieten ausreichenden Schutz. Bei rund 30 Prozent der untersuchten Fahrzeuge sieht der ADAC weiterhin Verbesserungsbedarf.

Was bedeutet eigentlich Keyless?

Keyless-Systeme sind unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt, zum Beispiel Keyless Go, Keyless Entry oder Keyless Access.

Das Prinzip ist einfach: Das Fahrzeug erkennt, dass sich der Schlüssel in der Nähe befindet. Die Türen lassen sich öffnen, ohne dass der Schlüssel aus der Tasche genommen werden muss. Anschließend kann der Motor per Knopfdruck gestartet werden.

Genau diese Funkverbindung zwischen Fahrzeug und Schlüssel kann allerdings von Kriminellen ausgenutzt werden.

Wie funktioniert der sogenannte Keyless-Diebstahl?

Die Täter müssen dafür das Fahrzeug nicht klassisch aufbrechen und auch nicht unbedingt die Elektronik des Autos „hacken“.

Bei einer sogenannten Relay-Attacke wird das Funksignal des Schlüssels künstlich verlängert. Ein Gerät befindet sich beispielsweise in der Nähe des Schlüssels im Haus, ein zweites in der Nähe des Autos.

Dadurch kann dem Fahrzeug vorgetäuscht werden, dass sich der Schlüssel direkt neben ihm befindet. Das Auto lässt sich dann unter Umständen öffnen und starten.

Das Bemerkenswerte daran: Der Schlüssel kann dabei sogar im Haus liegen.

Wie sicher ist das eigene Auto?

Die gute Nachricht: Die Hersteller haben in den vergangenen Jahren reagiert.

Der ADAC hat festgestellt, dass inzwischen deutlich mehr Fahrzeuge besser gegen diese Art des Diebstahls geschützt sind. Eine wichtige Rolle spielt dabei die UWB-Technologie (Ultra Wide Band).

Sie kann die Entfernung zwischen Schlüssel und Fahrzeug wesentlich genauer bestimmen. Dadurch kann das Auto erkennen, wenn sich der Schlüssel tatsächlich nicht in unmittelbarer Nähe befindet.

Wer ein Fahrzeug mit Keyless-System besitzt oder über die Anschaffung eines solchen Autos nachdenkt, sollte deshalb nicht nur auf Komfort und Ausstattung achten, sondern auch auf den Diebstahlschutz.

Was kann ich selbst tun?

Wer nicht weiß, wie sicher das eigene Keyless-System ist, sollte zunächst in der Bedienungsanleitung nachsehen oder prüfen, ob das konkrete Fahrzeugmodell vom ADAC getestet wurde. Der ADAC stellt dafür eine Übersicht der bislang untersuchten Fahrzeuge bereit.

Darüber hinaus gibt es einige einfache Maßnahmen, die den Schutz verbessern können.

🔑 Autoschlüssel richtig aufbewahren

Der Schlüssel sollte zu Hause möglichst nicht direkt neben der Haustür, einem Fenster oder einer Außenwand liegen.

Denn je weiter der Schlüssel vom Fahrzeug entfernt und je besser das Funksignal abgeschirmt ist, desto schwieriger wird eine Funkverlängerung.

🥫 Abschirmung kann helfen

Eine Metalldose oder ein spezielles abschirmendes Etui kann das Funksignal blockieren.

Wichtig ist allerdings: Eine solche Lösung funktioniert nur dann, wenn das Signal tatsächlich vollständig abgeschirmt wird. Der ADAC empfiehlt deshalb, die Funktion selbst zu überprüfen.

🚗 Wenn möglich: Keyless deaktivieren

Bei manchen Fahrzeugen lässt sich die Keyless-Funktion deaktivieren. Wer auf den Komfort verzichten kann, kann damit eine mögliche Angriffsfläche reduzieren. Ob und wie das funktioniert, hängt vom jeweiligen Fahrzeug ab.

🏠 Garage nutzen

Eine verschlossene Garage bietet zusätzlichen Schutz. Auch ein gut beleuchteter oder belebter Abstellort kann sinnvoll sein.

Und was ist mit dem Bewegungssensor im Schlüssel?

Einige Keyless-Schlüssel verfügen über einen Bewegungssensor. Wird der Schlüssel längere Zeit nicht bewegt, soll sich das Funksignal abschalten.

Das klingt zunächst nach einer guten Lösung. Laut ADAC ist dieser Schutz allerdings nicht optimal, weil bis zum Abschalten des Signals weiterhin ein Diebstahl möglich sein kann.

Was bedeutet das für uns als Autofahrer?

Keyless-Systeme sind ein gutes Beispiel dafür, dass mehr Technik nicht automatisch mehr Sicherheit bedeutet.

Komfort und Sicherheit müssen zusammenpassen.

Gerade beim Autokauf lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die Ausstattung. Wer sich für ein Fahrzeug mit Keyless-System entscheidet, sollte sich nicht nur fragen:

„Wie bequem ist das?“

Sondern auch:

„Wie gut ist mein Auto gegen Diebstahl geschützt?“

Gemeinsam unterwegs – aber sicher

Bei MiFaZ geht es darum, Menschen zusammenzubringen, die eine Strecke gemeinsam zurücklegen möchten. Dabei spielt Vertrauen eine wichtige Rolle – und natürlich auch die Sicherheit.

Das Thema Keyless zeigt: Sicherheit beginnt manchmal mit ganz kleinen Dingen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung, ein sinnvoller Aufbewahrungsort für den Schlüssel oder die Überprüfung des eigenen Fahrzeugmodells können bereits wichtige Schritte sein.

Und wer mit anderen unterwegs ist, sollte ohnehin darauf achten, dass das Fahrzeug zuverlässig und sicher ist.

Denn egal ob alleine oder gemeinsam: Am Ende zählt nicht nur, bequem ans Ziel zu kommen – sondern sicher anzukommen.

Fazit

Keyless-Systeme machen den Alltag komfortabler, sind aber nicht bei jedem Fahrzeug ausreichend gegen Diebstahl geschützt. Der aktuelle ADAC-Test zeigt Fortschritte, aber auch, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht: 70 Prozent der untersuchten Fahrzeuge sind inzwischen besser geschützt, bei etwa 30 Prozent sieht der ADAC noch Verbesserungsmöglichkeiten.

Wer ein Keyless-Fahrzeug besitzt, sollte deshalb prüfen, wie das eigene Modell abgesichert ist, und einfache Schutzmaßnahmen nutzen.

Im Sommer unterwegs- Fahrtipps und Vorteile von Fahrgemeinschaften

Published: Aug 10 2026

Warum sich Fahrgemeinschaften jetzt besonders lohnen

Sommer bedeutet für viele: raus aus dem Alltag, rein ins Auto und ab an den See, in die Berge oder gleich in den Urlaub. Doch gerade in den Sommermonaten sind die Straßen oft voll, die Temperaturen hoch und längere Autofahrten können schnell anstrengend werden.

Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich die Fahrt angenehmer und sicherer gestalten. Und wer sich die Strecke mit anderen teilt, kann zusätzlich Fahrtkosten sparen und gleichzeitig dafür sorgen, dass weniger Autos unterwegs sind.

Gut vorbereitet in die Sommerfahrt

Bevor es losgeht, sollte das Auto für die sommerlichen Temperaturen und längere Strecken vorbereitet sein. Gerade bei Urlaubsfahrten wird das Fahrzeug häufig stärker belastet als im normalen Alltag.

Ein kurzer Check vor der Abfahrt kann deshalb viel Ärger unterwegs ersparen:

  • Reifendruck kontrollieren: Besonders bei voller Beladung ist der richtige Reifendruck wichtig.
  • Flüssigkeiten prüfen: Kühlmittel, Scheibenwaschflüssigkeit und Motoröl sollten ausreichend vorhanden sein.
  • Klimaanlage testen: Eine funktionierende Klimaanlage sorgt nicht nur für Komfort, sondern hilft auch dabei, bei hohen Temperaturen konzentriert zu bleiben.
  • Gepäck richtig verstauen: Schwere Gegenstände gehören möglichst weit nach unten und sollten sicher verstaut werden.
  • Getränke einpacken: Vor allem bei längeren Fahrten sollte ausreichend Wasser griffbereit sein.

Auch die Sonnenbrille gehört im Sommer ins Auto. Eine tief stehende Sonne kann die Sicht erheblich beeinträchtigen – nicht nur morgens oder abends, sondern auch bei wechselnden Lichtverhältnissen.

Bei Hitze gilt: Pausen sind keine Zeitverschwendung

30 Grad, stehender Verkehr und mehrere Stunden Fahrt können selbst erfahrene Autofahrer ermüden. Wer merkt, dass die Konzentration nachlässt, sollte deshalb nicht versuchen, die letzten Kilometer noch „irgendwie“ zu schaffen.

Regelmäßige Pausen helfen dabei, wieder aufmerksam und konzentriert weiterzufahren. Ein kurzer Spaziergang, etwas Bewegung und ausreichend Flüssigkeit können bereits einen großen Unterschied machen.

Besonders auf langen Urlaubsfahrten sollte die Pause deshalb von Anfang an eingeplant werden.

Stau gehört leider zum Sommer dazu

Ferienbeginn, Wochenenden, Baustellen und beliebte Ausflugsziele sorgen regelmäßig für volle Straßen. Wer im Sommer unterwegs ist, sollte deshalb etwas mehr Zeit einplanen.

Vor längeren Fahrten lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Verkehrslage. Wer zeitlich flexibel ist, kann besonders stark belastete Reisezeiten vermeiden.

Und sollte es doch einmal länger dauern: Ruhe bewahren. Gerade bei hohen Temperaturen bringt es wenig, sich über jeden zusätzlichen Kilometer zu ärgern.

Ein Auto, mehrere Menschen: Warum Fahrgemeinschaften im Sommer besonders praktisch sind

Bei vielen Sommerfahrten stellt sich die Frage: Müssen eigentlich alle mit einem eigenen Auto fahren?

Gerade bei längeren Strecken bietet sich eine Fahrgemeinschaft an. Wenn mehrere Personen dasselbe Ziel haben, lassen sich die Kosten für Kraftstoff und gegebenenfalls Maut oder Parken teilen.

Gleichzeitig bedeutet ein voll besetztes Auto, dass mehrere Fahrzeuge zu Hause bleiben können.

Das macht sich besonders bei beliebten Zielen bemerkbar, an denen Parkplätze knapp und teuer sind.

Wohin lohnt sich eine Fahrgemeinschaft?

Eine Fahrgemeinschaft ist nicht nur für den täglichen Arbeitsweg interessant. Gerade im Sommer gibt es viele Gelegenheiten, bei denen sich das gemeinsame Fahren anbietet.

Zum See oder ins Freibad

Ein heißer Sommertag und der Wunsch nach einer Abkühlung – da liegt ein Ausflug zum See oder Freibad nahe.

Wer mit Freunden oder Bekannten unterwegs ist, kann die Fahrt gemeinsam organisieren. Gerade bei beliebten Badeseen ist es außerdem angenehmer, wenn nicht mehrere Autos nach einem Parkplatz suchen müssen.

Zu Konzerten und Festivals

Sommer ist Festivalzeit. Konzerte, Open-Air-Veranstaltungen und Stadtfeste ziehen viele Besucher an – und entsprechend voll können Straßen und Parkplätze rund um die Veranstaltungsorte werden.

Eine gemeinsame Anfahrt bietet gleich mehrere Vorteile: Man teilt die Fahrtkosten, kommt gemeinsam an und kann die Parkplatzsuche besser organisieren.

In die Berge

Wandern, Klettern, Radfahren oder einfach ein Tag in den Bergen: Viele beliebte Ausgangspunkte liegen nicht direkt an Bahnstrecken oder größeren Buslinien.

Gerade bei solchen Zielen kann eine Fahrgemeinschaft eine praktische Lösung sein. Statt mit mehreren Autos anzureisen, können sich mehrere Personen bereits am Ausgangspunkt treffen und gemeinsam weiterfahren.

An die Nord- oder Ostsee

Für einen Urlaub am Meer kommen schnell mehrere hundert Kilometer zusammen. Bei solchen Entfernungen machen sich geteilte Fahrtkosten besonders bemerkbar.

Wer beispielsweise ohnehin am Freitag in Richtung Küste fährt, kann die Fahrt als Angebot einstellen. Andere Urlauber mit einem ähnlichen Ziel können sich anschließen.

Zum Flughafen

Frühe Abflugzeiten, viel Gepäck und eine schlechte Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln können die Anreise zum Flughafen schwierig machen.

Auch hier kann eine Fahrgemeinschaft interessant sein. Besonders wenn mehrere Personen aus derselben Region zum gleichen Flughafen müssen, lässt sich die Anreise gemeinsam organisieren.

Zum Städtetrip

Hamburg, Berlin, München, Köln oder andere größere Städte sind beliebte Ziele für Tagesausflüge und Wochenendtrips.

Bei längeren Strecken kann es sich lohnen, die Fahrtkosten auf mehrere Personen zu verteilen. Gleichzeitig lässt sich vermeiden, dass mehrere Autos in die ohnehin stark belasteten Innenstädte fahren.

Nicht nur Urlaubsfahrten lassen sich teilen

Natürlich müssen es nicht immer mehrere hundert Kilometer sein.

Auch alltägliche Wege können gemeinsam zurückgelegt werden:

  • der tägliche Weg zur Arbeit,
  • der Weg zur Berufsschule,
  • Fahrten zu Veranstaltungen,
  • regelmäßige Wochenendfahrten,
  • Besuche bei Familie und Freunden,
  • Sportveranstaltungen,
  • oder einzelne Fahrten zu Ausflugszielen.

Gerade regelmäßige Pendler können langfristig von einer Fahrgemeinschaft profitieren. Wer beispielsweise an fünf Tagen pro Woche dieselbe Strecke fährt, kann durch das Teilen der Fahrtkosten über das Jahr hinweg einiges sparen.

Auch einzelne Fahrten können eingestellt werden

Eine Fahrgemeinschaft muss nicht zwangsläufig jeden Tag oder jede Woche stattfinden.

Auch eine einzelne Fahrt lässt sich als Angebot oder Gesuch einstellen. Das kann beispielsweise interessant sein, wenn eine Urlaubsfahrt, ein Konzertbesuch oder ein Wochenendtrip bevorsteht.

Wer weiß, dass er am Freitag in eine bestimmte Richtung fährt und am Sonntag zurückkommt, kann für beide Strecken einen entsprechenden Eintrag erstellen.

So können Menschen zusammenfinden, die ohnehin in dieselbe Richtung unterwegs sind.

Gemeinsam unterwegs heißt nicht nur Kosten teilen

Natürlich ist die finanzielle Seite ein wichtiger Vorteil. Doch eine gemeinsame Fahrt kann noch mehr bieten.

Weniger Autos bedeuten weniger Verkehr und weniger benötigte Parkplätze. Gleichzeitig wird aus einer langen Autofahrt vielleicht ein interessantes Gespräch.

Gerade bei längeren Strecken vergeht die Zeit oft schneller, wenn man nicht alleine unterwegs ist.

Und manchmal entsteht aus einer einfachen Mitfahrgelegenheit sogar ein regelmäßiger Kontakt.

Unser Tipp für den Sommer

Bevor ihr euch für die nächste längere Fahrt alleine ins Auto setzt, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Möglichkeiten einer Fahrgemeinschaft.

Vielleicht fährt jemand aus eurer Nähe ohnehin in dieselbe Richtung.

Ob zum See, zum Festival, in die Berge, an die Küste oder einfach zum nächsten Wochenendtrip: Wer Wege teilt, kann Kosten sparen, Verkehr reduzieren und entspannter unterwegs sein.

Sommer ist die perfekte Zeit, neue Wege gemeinsam zu entdecken.

Also: Fahrt gut, bleibt aufmerksam – und vielleicht findet ihr für die nächste Tour ja noch einen passenden Mitfahrer.

Wir wünschen euch einen schönen Sommer und allzeit gute Fahrt!

Tanken an der Autobahn? Warum sich die nächste Ausfahrt fast immer lohnt

Published: Jul 16 2026

Die Urlaubszeit beginnt, die Koffer sind gepackt und viele Menschen machen sich mit dem Auto auf den Weg. Doch kurz vor der nächsten Raststätte leuchtet die Tankanzeige auf – also schnell rechts raus und tanken? Genau hier kann es teuer werden.

Eine aktuelle Auswertung des ADAC zeigt: Wer direkt an der Autobahn tankt, zahlt im Durchschnitt rund 33 Cent mehr pro Liter als an Tankstellen abseits der Autobahn. Bei einer Tankfüllung von 50 Litern summiert sich das auf einen Aufpreis von rund 16,50 Euro.

Gerade für Pendler, Vielfahrer und Fahrgemeinschaften lohnt sich deshalb ein kurzer Umweg.

Ein kleiner Umweg spart bares Geld

Viele Autofahrer scheuen die zusätzliche Ausfahrt, weil sie Zeit kostet. Tatsächlich liegt die nächste Tankstelle häufig nur wenige Minuten von der Autobahn entfernt. Diese wenigen Minuten können sich jedoch deutlich auszahlen.

Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder Fahrgemeinschaften organisiert, weiß: Nicht nur die Spritpreise selbst, sondern auch kleine Einsparungen summieren sich über das Jahr zu einem beachtlichen Betrag.

Bei einer vierköpfigen Fahrgemeinschaft kommen gleich mehrere Vorteile zusammen:

  • geringere Kraftstoffkosten,
  • niedrigere Kosten pro Mitfahrer,
  • entspannteres Reisen durch geteilte Fahrten,
  • und weniger Fahrzeuge auf den Straßen.

Gerade in der Ferienzeit oder auf längeren Pendelstrecken macht sich das schnell bemerkbar.

Warum Autobahntankstellen so teuer sind

Autobahntankstellen bieten einen hohen Komfort. Sie liegen direkt an der Strecke, sind rund um die Uhr erreichbar und ermöglichen eine schnelle Weiterfahrt.

Genau dieser Komfort hat jedoch seinen Preis.

Nach der aktuellen ADAC-Auswertung lagen die Durchschnittspreise an Autobahntankstellen im Erhebungszeitraum bei etwa 2,43 Euro für Super E10, während Tankstellen außerhalb der Autobahn im Durchschnitt 2,10 Euro verlangten. Auch Diesel war an Autobahnen im Mittel rund 33 Cent pro Liter teurer.

Mit guter Planung noch mehr sparen

Wer seine Route im Voraus plant, kann unnötig hohe Tankkosten vermeiden.

Hilfreich ist es,

  • möglichst bereits vor der Autobahn oder kurz nach der Ausfahrt zu tanken,
  • Tank-Apps oder Preisvergleichsportale zu nutzen,
  • längere Fahrten mit einem möglichst gut gefüllten Tank zu beginnen,
  • und die günstigeren Tageszeiten zum Tanken zu nutzen.

Seit April 2026 dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen. Der ADAC empfiehlt deshalb, möglichst vor der täglichen Preiserhöhung oder zu den günstigeren Tageszeiten zu tanken.

Fahrgemeinschaften helfen doppelt sparen

Wer die Spritkosten ohnehin mit mehreren Personen teilt, profitiert besonders von günstigen Tankstopps.

Eine Fahrgemeinschaft spart nicht nur Kraftstoffkosten pro Person. Sie reduziert außerdem:

  • den Verkehr auf den Straßen,
  • den Parkplatzbedarf am Ziel,
  • den CO₂-Ausstoß,
  • und häufig auch den Stress auf längeren Fahrten.

Gerade bei Urlaubsreisen oder regelmäßigen Pendelstrecken lohnt es sich deshalb, die Fahrt gemeinsam zu planen – inklusive eines günstigen Tankstopps abseits der Autobahn.

Unser Tipp

Wenn die Tankanzeige langsam Richtung Reserve geht, fahren viele aus Bequemlichkeit an die nächste Raststätte. Ein kurzer Blick auf das Navi oder eine Tank-App zeigt jedoch oft, dass sich wenige Kilometer weiter eine deutlich günstigere Tankstelle befindet.

Die eingesparten Euro lassen sich am Urlaubsort oder im Alltag meist sinnvoller nutzen als an der Zapfsäule.

Fazit

Die aktuelle ADAC-Auswertung bestätigt einmal mehr: Tanken an der Autobahn ist bequem, aber selten günstig. Ein kurzer Umweg kann je nach Tankfüllung mehr als 15 Euro sparen.

Wer zusätzlich auf Fahrgemeinschaften setzt, senkt seine Mobilitätskosten noch weiter und leistet gleichzeitig einen Beitrag zu weniger Verkehr und mehr Nachhaltigkeit.

Manchmal liegt die günstigste Entscheidung eben nur eine Ausfahrt entfernt.

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